Fantasie. Musik für Oboe und Orgel

Samstag, 22. Oktober 2016
19.30 Uhr

Barockoboe: Katharina Arfken
An der Silbermann-Orgel: David Blunden

Mit Werken von C. P. E. Bach, J. S. Bach, Ernst Arfken, Krebs, Homilius und Telemann.

Tickets: Vorverkauf und Abendkasse

Sponsoren Domkonzerte Arlesheim

Erste Arlesheimer Orgelnacht im Dom und in der reformierten Kirche

10.9.2016: Erste Arlesheimer Orgelnacht im Dom und in der reformierten Kirche

«Die erste Arlesheimer Orgelnacht ist nach meinem Geschmack sehr gut gelungen. Und das Programm war geschickt zusammen gestellt. Ich freue mich schon auf die ZWEITE.»

› Programm Erste Arlesheimer Orgelnacht (PDF)

  • Schülerinnen und Schüler der Musikschule Arlesheim
  • Giorgia Milanesi – Sopran · Giulia Breschi – Blockflöte und Dulzian · Giorgio Paronuzzi – Cembalo
  • Samuel Freiburghaus – Taragot, Klarinette, Frula, Bassetthorn · Anatole Muster – Akkordeon & Perkussion
  • An der Orgel der ref. Kirche und des Doms: Oren Kirschenbaum · Annemarie und Jean-Claude Zehnder · Thilo Muster · Markus Schwenkreis.

Mysterium Montis – Geheimnisvolle Gottesgegenwart

Mysterium Montis
Das Alphornsextett beim Schluss-Applaus. Ganz rechts der musikalische Leiter des Abends, Hansruedi Kämpfen

Am 28. Mai erfüllten noch nie gehörte Klänge den Dom zu Arlesheim. Mit Carl Rüttis Vesper «Mysterium Montis» kam erstmals in der Geschichte der Domkonzerte ein abendfüllendes Werk zur Uraufführung. Rüttis Komposition spürt mit einer modernen, aber auch dem ungeübten Hörer zugänglichen Tonsprache dem «Geheimnis des Berges» nach, das in den vertonten, vom Komponisten ausgewählten Texten zum Ausdruck kommt.

Sei es in Psalm 121 («Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen»), bei dem das Alphorn-Ensemble vom «Berg» (der Empore des Doms) herab zu hören war, der Gottesbegegnung des Elias am Horeb, wo Fortissimo-Cluster der Alphörner das Erdbeben fühlbar werden liessen, oder der Verklärungsgeschichte des Lukasevangeliums, die dank schillernder Dissonanzen in ein geheimnisvolles Licht getaucht war: Subtil und in meditativer Eindringlichkeit nutzte die Musik die klanglichen Möglichkeiten des Ensembles aus sechs Alphörnern, dem 40-köpfigen Chor und vier Weltklasse-Solisten, um über das «Mysterium Montis» dem noch grösseren Geheimnis der Gottesgegenwart auf die Spur zu kommen.

Der gesamte Raum des Domes wurde in die Aufführung miteinbezogen: Mehrmals zogen die Alphornisten mit ihren knapp vier Meter langen Instrumenten durch die Kirche, der Tenorsolist des Chores sang von der Kanzel herab und beim doppelchörigen «Kyrie eleison» des Responsoriums «umrahmte» der Chor die Zuhörerschar in den Kirchenbänken. Aber auch klanglich überraschte die Aufführung immer wieder, nicht zuletzt im unerwartet «jazzigen» Magnificat (unvergleichlich die «blue notes» des Solo-Alphorns von Matthias Kofmehl), das vom Solistenoktett virtuos vorgetragen wurde.

Das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus den 40 Sängerinnen und Sängern des Oberwalliser Vokalensembles, den Solisten Sophie Klussmann, Christina Daletska, Christian Zenker und Markus Volpert, dem Alphorn-Sextett mit Martin Ackermann, Mark Gebhart, Alois Hugener, Matthias Kofmehl, Tina Wilhelm und Monika Zuber, und nicht zuletzt dem souveränen Leiter der Aufführung, Hansruedi Kämpfen. Ein Sonderapplaus gebührte selbstverständlich dem Schöpfer des Werks und, mit Christoph im Obersteg, dem Initiator dieser beeindruckenden Komposition.

Markus Schwenkreis, Domkonzerte Arlesheim

Schmücke dich, o liebe Seele

Babette Mondry
Babette Mondry an der Silbermann-Orgel

Die Saison 2016 der Domkonzerte wurde am 6. März mit einem Konzert von Babette Mondry eröffnet. Mit einfühlsamen Interpretationen und gekonnter Registrierkunst begeisterte die Basler Organistin das von exakt 164 Zuhörerinnen und Zuhörern besuchte Konzert.

Markus Schwenkreis, Domkonzerte Arlesheim

Messiah − Oratorium von Georg Friedrich Händel

Messiah − Oratorium von Georg Friedrich Händel

Die Aufführung des «Messiah» durch La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel hat zahlreiche Besucherinnen und Besucher des Domkonzerts am 29. November begeistert. Seien es nun die Arien der Weltklasse-Solisten, die Klänge des perfekt aufeinander eingestimmten Orchesters oder die virtuose, ausdifferenzierte Gestaltung der Chöre durch das Vokalensemble, das mit seinen nur 22 Stimmen den Dom bis in den letzten Winkel zu füllen vermochte: Alles passte zusammen und verschmolz mit der festlichen Atmosphäre des frisch renovierten, in hellem Licht erstrahlenden Doms zu einem Gesamtkunstwerk. Nach knapp drei Stunden Kunstgenuss entliess La Cetra unter der souveränen Leitung von Andrea Marcon die Zuhörer jubilierend in die Adventszeit – selbstverständlich mit dem berühmten Hallelujah als Zugabe, bei dem der Pauker (nochmals) zur Hochform auflief.

Markus Schwenkreis, Domkonzerte Arlesheim

«For unto us a Child is born» aus Händel: Messiah, Live-Konzertaufnahme 29. November 2015, Dom zu Arlesheim von La Cetra Barockorchester & Vokalensemble, Andrea Marcon.

«Hallelujah» aus Händel: Messiah, Live-Konzertaufnahme 29. November 2015, Dom zu Arlesheim von La Cetra Barockorchester & Vokalensemble, Andrea Marcon.

Im Palast der Himmelskönigin − Kindheitserinnerungen aus dem Dom

Markus Schwenkreis und Roswita SchillingMarkus Schwenkreis und Roswita Schilling
Markus Schwenkreis und Roswita Schilling

Mit der Wiedereinweihung des Arlesheimer Doms nach der Innensanierung begann am 25. Oktober auch die Reihe der Domkonzerte wieder. In ihrem Mittelpunkt stehen nach wie vor der nun in neuem Glanz erstrahlende Kirchenraum und die wunderbaren Klänge der ehrwürdigen Silbermann-Orgel.

Im ersten Domkonzert der verkürzten Saison 2015 gingen Roswita Schilling und Markus Schwenkreis dem verborgenen Klang des Domes auf den Grund. In ihrer feinfühligen, von Kindheitserinnerungen geprägten Mundarterzählung spürte Roswita Schilling dem Bildprogramm des Domes nach, während es Markus Schwenkreis oblag, an der Silbermann-Orgel der Architektur dieses Festsaals eine tönende Stimme zu verleihen. Improvisationen und bekannte Musikstücke brachten die Vielfalt der Empfindungen zum Ausdruck, welche nicht nur die Schöpfer des Doms zu Arlesheim bewegte, sondern auch all die unzähligen Besucherinnen und Besucher, die sich seither von der Schönheit ihres Werks berühren liessen.

Dominique von Hahn, Domkonzerte Arlesheim

› Programm (PDF)

Dom News

Im Palast der Himmelskönigin

Am letzten Oktoberwochenende findet im Dom zu Arlesheim das erste Konzert nach dem Abschluss der Innensanierung statt. Unter dem Titel Im Palast der Himmelskönigin lässt Roswita Schilling ihre Kindheitserinnerungen an den Dom aufleben und Markus Schwenkreis musiziert auf der Silbermannorgel. Roswita Schilling sagt: Es wird ein Konzert von Markus Schwenkreis sein, zu dem sie ein paar Worte beisteuert. Markus Schwenkreis sieht das anders: Roswita Schilling wird eine wunderbare Geschichte vortragen, die er mit Musik untermalt.

› Weiterlesen (PDF, Quelle: Dom News 1/2015)

Herzlich willkommen

Die Orgel von J. A. Silbermann (14.09.2014)
Die Orgel von J. A. Silbermann (14.09.2014)

Willkommen auf der Website von Domkonzerte Arlesheim. Neben Informationen zur aktuellen Saison und den nächsten Konzerten finden Sie hier Informationen über

  • den Dom zu Arlesheim,
  • die historische Silbermann-Orgel, die im Mittelpunkt unserer Konzertreihe steht,
  • das Organisationsteam,
  • Material aus unserem Archiv,
  • Kontaktadressen, Anreiseweg und
  • Links zu mit uns verbundenen Vereinen und Körperschaften.